Die vier diagnostischen Grundfragen
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Die vier diagnostischen Grundfragen

In den meisten Büchern über Naturheilkunde steht, dass fünfzig Prozent aller Erkrankungen ernährungsbedingt sind. Dazu gehören natürlich auch sämtliche Allergien und Unverträglichkeiten. Deshalb lautet unser erste Frage: »Ernährst du dich richtig?« Dann testen wir, ob die Ernährung des Patienten, so wie er sie uns angibt, die richtige für seinen Typ ist. Die richtige für seinen Typ – das ist wichtig, denn jeder Mensch ist einmalig, auch bezüglich seiner Nahrungsverträglichkeit.
Die zweite Frage lautet: »Bettest du dich richtig?« Elektrosmog und Erdstrahlen sind beträchtliche Krankheitserzeuger, oder zumindest sind sie in der Lage, die Genesung eines Menschen, der bereits krank ist, zu verhindern. Deshalb müssen wir auch fragen: »Bettest du dich richtig?« Diese Frage will allerdings noch auf weit mehr hinaus, als die Worte vermuten lassen.
Es geht hier nicht nur um Bettmaterialien, Elektrosmog oder Erdstrahlen, sondern auch darum, dass man in die gesamte Struktur seines Lebens eingebettet ist. Das kann die Wohnung sein, deren Farben und Formen nicht zu dem Menschen passen. Es kann sein, dass die Wohngegend, die Straße, das Haus nicht das Richtige für ihn ist oder sogar die ganze Kultur. Wir müssen uns dort wohl fühlen, wo wir sind. Wir müssen eingebettet sein. Das ist manchmal recht schwierig, und wir hatten schon Heilerfolge, als wir nur herausfanden, dass der Mensch sich in seiner Umgebung nicht mehr wohl fühlte, weil er Heimweh hatte. Er wollte wieder dorthin, wo er hergekommen war.
Die dritte Frage, die wir stellen, lautet: »Hast du Probleme mit anderen Menschen? Hast du Probleme mit deinen Angehörigen?« Wir alle wissen, dass uns andere Menschen belasten können. Ich will nicht weiter auf die einzelnen Systeme eingehen, in denen wir uns befinden, das geht sogar bis zu den Ahnen zurück. Das, was Bert Hellinger beschreibt, kennen wir aus der Geistheilung schon lange. Die Ahnen sollten schließlich schon immer geehrt werden, und in manchen Kulturen wird die Ahnenverehrung sehr intensiv betrieben.
»Hast du Probleme mit anderen Menschen?« Um schnell herauszubekommen, ob das der Fall ist, haben wir ein durch eine Durchsage konstruiertes Bild entwickelt: den gelben Engel. Dieses Engelemblem braucht man nur an das Herzchakra zu halten, und schon zeigen sich Veränderungen im bioenergetischen Feld, wenn der betreffende Mensch Probleme mit anderen Menschen hat.
Da brauchen wir gar nicht lange zu diskutieren. Wir können sogar herausfinden, auf welche Person der Betreffende besonders heftig reagiert, indem wir bioenergetische Veränderungen im Allergie- und Nervenmeridian messen, während er an eine bestimmte Person denkt. Wir erfahren also in kürzester Zeit einiges über die Hintergründe dieses Problems.
Und dann haben wir noch eine vierte Frage, die ganz harmlos klingt, aber oft die schwierigsten Fälle betrifft: »Hast du Probleme mit der Schöpfung? Hast du Probleme mit Gott?« Damit meine ich nicht einmal die Religion, denn wenn uns die Religion nicht schmeckt, dann hat das weniger mit Gott zu tun als mit seinem Bodenpersonal, das sich anmaßt, Gott zu vertreten, mit der Lehre also. Und wie sagt man doch so schön? »Die Kirchenlehren leeren die Kirchen.« Der Mensch will etwas anderes. Er ist aufgeschlossener geworden, als er es in Zeiten war, in denen viele dieser Lehren entstanden, und weil die Lehren nicht an die heutigen Bedürfnisse angepasst werden, haben viele Menschen den Halt verloren und suchen nun in allen möglichen Bereichen nach Erfüllung.
Jeder muss für sich ganz persönlich herausfinden, ob ihm der Gottesbezug fehlt oder ob etwas anderes dazu führte, dass er den Bezug zur Schöpfung verloren hat. Vielleicht liegt es ja auch nur daran, dass er sich jeden Morgen vor den Spiegel stellt und sagt: »Äh, wie siehst du denn aus? Du bist vielleicht blöd!« Dass er sich also über sein Aussehen ärgert und seinen Körper nicht liebt. So etwas greift tief.
Probleme mit der Schöpfung können aber auch daher kommen, dass sich der betreffende Mensch ständig über die Natur ärgert, zum Beispiel darüber, dass es Sturm und Überschwemmungen gibt. Wenn wir uns über Naturkatastrophen ärgern, die meist von Menschenhand gemacht sind, und all das einem unvollkommenen Gott zur Last legen, so nach dem Motto: Warum lässt Gott diese Katastrophen zu?, dann haben wir die Schöpfung nicht richtig verstanden.
Diagnostische Grundfragen: 

  1. Ernährst du dich richtig?
  2. Bettest du dich richtig?
  3. Hast du Probleme mit anderen Menschen?
  4. Hast du Probleme mit der Schöpfung?

In diesem Zusammenhang haben wir auch herausgefunden, dass Erkrankungen, die im Bereich des Glaubens liegen, des Glaubens an die Schöpfung, an sich selbst oder an Gott in irgendeiner Form, oft besonders schwerwiegend sind. Wie ich schon sagte, spielt die Religion dabei eigentlich keine Rolle. Die Hauptsache ist, dass der Mensch seinen Glauben hat, und zwar im Sinne einer Rückbindung. Das Wort Religion kommt schließlich vom Lateinischen religio = Rückbindung. Und wenn der Mensch diesen Glauben, diese Rückbindung hat, kann er viele Krankheiten von vornherein ausschließen, nämlich all die, die angeblich keinen Verursacher haben.
Dazu gehören zum Beispiel hormonelle Störungen, der Zusammenbruch von Enzymen oder Störungen, die darauf zurückzuführen sind, dass die Selbstheilungskräfte, die Körperbildekräfte nicht mehr funktionieren und der Körper in irgendeiner Form entartet.
Diese Passage stammt aus meinem Buch „Neue Sicht des Geistigen Heilens“.