Spontanheilungen oder Wunderheilungen
Spontanheilungen oder Wunderheilungen? | www.horstkrohne.de

Spontanheilungen oder Wunderheilungen

Spontanheilungen oder Wunderheilungen sind in der Geistheilung nicht alltäglich, doch es gibt sie. Sie entstehen in der Praxis genauso unerwartet wie ihr Name, spontan und voller Wunder. Heilungen die schwer nachvollziehbar sind und meistens mit göttlicher Gnade verbunden werden. Selbst erfahrene Heiler die schon öfter dieses Phänomen erlebt haben, kommen in Erklärungsnot den Vorgang allgemein verständlich zu beschreiben. Obwohl ich selber in meiner Heilarbeit viele dieser Wunder erlebte, fällt es mir nicht leicht die richtigen Worte oder Begriffe zu setzen. Es liegt zum einem daran, dass diese Heilungen sich jeglicher biologischer und physikalischer Erklärung entziehen, obwohl dabei erhebliche Veränderungen materieller Art bei diesem Phänomen unübersehbar sind. Des Weiteren haben wir die Tatsache, dass kein Heiler aus eigener Kraft und schon gar nicht auf Wunsch, diese Wunder vollbringen kann. Ohne Mitwirkung und Mithilfe einer geistigen Kraft ist es meiner Ansicht nicht möglich, die biologischen und physikalischen Gesetze zu durchbrechen oder sie zumindest vorübergehend zu neutralisieren. Der Glaube an die Existenz feinstofflicher Welten und hieraus agierenden Geistwesen wird daher zum Kriterium. Ob sie meine weiteren Erklärungen akzeptieren oder ablehnen, hängt also von Ihrer Einstellung zum Geist bzw. zu einem höheren Bewusstsein ab.
Als ich 1975 das erste Mal eine Wunderheilung von einem englischen Medium und Geistheiler in meinem Haus erlebte, beschloss ich der Sache auf den Grund zu gehen. In den darauf folgenden sieben Jahren lud ich Geistheiler aus verschiedenen Kulturen zu mir, in mein Gästehaus – Zentrum für Lebenshilfe – auf Teneriffa ein. Die Tatsache das Geistheiler (los Magos) zu der Zeit in Spanien geduldet waren, gab mir die Möglichkeit dieses Phänomen, durch Beobachtung der eHeiler bei ihrer Arbeit, zu erforschen.
Nach hunderten von Heilsitzungen mit Geistheilern, mit sehr unterschiedlichen Vorgehensweisen und Erfolgen, denen ich beiwohnte, wurde mir klar: Nur durch Beobachtung, Befragen von Patienten und Sprechen mit den Heilern selbst würde ich nie eine akzeptable Erklärung finden. Die Gründe dafür waren vielseitig. Zum einen waren die Praktiken der Heiler, ihre Methoden sehr differenziert, manchmal fast bizarrer und so erkannte ich damals, nicht die Methode heilt, sondern das was durch den Heiler fließt. Was mich besonders verwirrte, waren zum einen die sehr unterschiedlichen Resultate im Heilerfolg und zum anderen die Geschwindigkeit der Heilungen. Diese konnten spontan entstehen oder über einen kurzen oder längeren Zeitraum ablaufen. Und dann waren da noch die Materialisation und Entmaterialisation, das Entstehen von Gewebe oder dessen Auflösung. Ganz zu schweigen von den geistchirugischen Eingriffen mit bloßen Händen, wie ich sie bei einem philippinischen Heiler beobachtete. Ich suchte nach Parallelen bei Behandlungen und glaubte, es müsse ein bestimmtes Schema geben. Doch das einzige was ich bei allen Heilern fand, war ihr unerschütterlicher Glaube an eine höhere Instanz, die ihnen zur Seite stand. Frei nach dem Motto: „Für Gott ist alles möglich“.
So beschloss ich, obwohl ich nie ein Heiler werden wollte, mich zum Geistigen Heilen ausbilden zu lassen. Es dauerte fast 10 Jahre, bis ich die erste Voraussetzung erreichte, einen intuitiven Kontakt zu einer geistigen Instanz, einen geistigen Führer, wie alle mir bekannten Geistheiler ihn hatten. Der nächste Schritt meiner außersinnlichen Entwicklung war das Wahrnehmen von Energien. Die Aura von Lebewesen, die energetische Struktur von Organen und etwas später die Energiemuster der Chakren. Parallel dazu entwickelte sich ein Dialog mit meinem Geistführer. Dieser Kontakt zu einem fremden geistigen Bewusstsein entwickelte sich behutsam über Jahre. Ich bekam von meinen beiden Geistführern Hinweise bestimmte wissenschaftliche Literatur zu lesen, über Physik und grenzwissenschaftliche Erkenntnisse der Heilkunde, über Mystik und bestimmte religiöse Texte. Heute mehr als 30 Jahre später bin ich mir bewusst, dieses behutsame Heranführen in die außer – und überbewussten Schichten unserer Existenz, bei gleichzeitigem Wissenserwerb über unsere Welt der Erscheinungsformen, schützte mich vor psychischen und seelischen Instabilitäten. Ähnlich verlief es mit meinen Fähigkeiten in therapeutischer Hinsicht. Von Jahr zu Jahr, von Entwicklung zu Entwicklung wurden meine Heilerfolge eindrucksvoller bis hin zu den ersten Spontanheilungen.
Wenn ich nun versuche meine Eindrücke bei Spontanheilungen wiederzugeben, muss ich eins klarstellen: bei all den wundersamen Regulierungen war und bin ich nur Zeuge. Niemals konnte ich im Voraus sagen: Jetzt entsteht eine Wunderheilung, eine spontane Gewebeveränderung, geschweige denn, jetzt erwirke ich eine solche. Meine Erfahrungen sagten mir, diese Eingriffe, die Gesetzmäßigkeiten in unserer physischen Welt aushebeln und uns in Erklärungsnot bringen, kommen aus einer anderen Wirklichkeit. Eine Wirklichkeit die uns dienend zur Seite steht ohne sie zu verstehen, wie es geschieht und nach welchen Gesetzmäßigkeiten Heilungen erfolgen. Sie wirkt über oder durch viele Heiler.
Bei meinen ersten Spontanheilungen war ich glücklich, dass ich so schnell helfen konnte, doch je öfter es geschah, umso mehr beunruhigte es mich. Ich wollte einfach nicht hinnehmen, dass etwas durch mich geschieht, was ich weder verstehe noch beeinflussen kann. Bei meinen Behandlungen mit Handauflegen, Behandlungen über Meridian, Chakren und Aura benutzte ich oft die Formel:> Ich möchte wissen um zu helfen. < Es ging mir darum, Hinweise zu bekommen, was ist der Verursacher der Krankheit und mit welcher Behandlungsart bin ich erfolgreich. Bekam ich Antworten von meinen geistigen Führern, dann trugen sie dazu bei, effektiver die energetischen Entgleisungen zu verstehen und zu behandeln. Die Energie für solche Regulierungen kommt nur zu einem kleinen Teil aus meiner eignen Energie, der weitaus größte aus der geistigen Welt. Es ist eine informative geistige Energie, die unterschiedlich benannt wird, je nachdem mit welcher Methode oder innerer Einstellung und Glauben ein Heiler wirkt.
Die meisten Heilerfolge von Geistheilern, Schamanen und Gebetsheilern verlaufen in der Genesung biochemisch erklärbar ab, nicht selten über mehrere Anwendungen. Doch manchmal geschieht etwas das nicht erklärbar ist: wenn Schmerzen plötzlich weg sind, Wucherungen einfach verschwinden, ein gerissenes Kreuzband in wenigen Augenblicken wieder heil ist, oder Allergien von einem von einer Minute zur anderen der Vergangenheit angehören. Fragte ich mit meiner Formel: Ich möchte wissen um zu helfen was geschieht bei einer Spontanheilung? bekam ich lange Zeit ausweichende Antworten. Zum Beispiel diese:
„Du hast nur ein Teilbewusstsein. Oder: Die Hälfte würdest Du nicht verstehen wenn wir es Dir sagen würden und die andere Hälfte müssten wir so verändern, dass du sie überhaupt begreifen kannst“. Einmal wurde mir mitgeteilt: „Mit eurem menschlichen Bewusstsein könnt ihr euch nicht die Unendlichkeit vorstellen, auch der Begriff Ewigkeit bringt euch an die Grenzen eurer Vorstellung“.
Als ich einmal nachfragte, ich möchte wissen zu welcher Zeit soll ich diese Person behandeln? entstand ein Dialog der Licht in das Phänomen der spontanen Heilungen brachte.
„Du benötigst Zeit, wir sind zeitlos“, bekam ich zur Antwort.
Wie soll ich das verstehen fragte ich nach?
„Wir können uns jederzeit an jede Zeit anpassen“.
Ihr könnt also die Zeit verändern wollte ich wissen?
„Nur nach eurer Sichtweise, für uns ist die Zeit eine Schwingung, wenn wir die Frequenzen verändern, ändert sich die Zeit in eurer Welt“.
Wenn ihr die Frequenzen der Zeit erhöht entsteht so etwas, wie wir es beim Filmen mit der Zeitraffertechnik erleben fragte ich nach?
„Als Gleichnis schon, aber in der Wirklichkeit ist es so: Ihr schafft ein Abbild, wir verändern die Wirklichkeit im Sinne von Wirken“.
Solch eine Darlegung über die Zeit hatte ich noch nie gehört und als ich bei einem Heilertreffen darüber berichtete, bat man mich noch einmal nachzufragen. Ich ging in einen veränderten Bewusstseinszustand und bat meinen Geistführer: Ich möchte wissen was ist Zeit um besser helfen zu können. Gekürzt beschrieben lautete die Antwort so:
„Die Zeit ist ein Teil des kreativen Geistes, des Schöpfers.
Die Zeit ist der Stabilisator für das physische Universum.
Die Zeit ermöglicht es, dass alle Gesetzmäßigkeiten in der dreidimensionalen Welt ablaufen. Wird der Stabilisator Zeit verändert, verändern sich die Gesetzmäßigkeiten in der physischen Welt“.
In mehreren Heilsitzungen, die größtenteils in tiefer Entspannung geführt wurden, habe ich weitere Informationen erhalten, die für mich folgenden Sinn ergaben:
„Wenn beim geistigen Heilen, durch Mitwirken von Helfern aus der geistigen Welt, spontane Veränderungen bis hin zur Materialisation entstehen, wird durch den Geist der Stabilisator Zeit verändert oder aufgehoben. In diesem veränderten Feld herrscht dann ein anderes Raumzeitgefüge“.
Auf meine Frage, wie schafft ihr es, dass nur der Teil, der in die Heilung geht auf die Zeitveränderung reagiert und nicht auch das umliegende Gewebe? Erhielt ich diese Antwort:
„Für jedes Lebewesen existiert ein Bauplan eine energetische Matrix. Alle Abweichungen von diesem Bauplan können wir erfassen, wir erkennen diese als Schwingung, die sich von den Frequenzen des intakten Bauplans abheben. An diese entgleisten Schwingungen passen wir nun unsere Raumzeitfrequenzen an. In dem so entstehenden Resonanzfeld ändern wir die Frequenzen in Richtung der Urschwingung der Matrix“.
Auf meine Frage, warum sind diese Heilungsprozesse für uns so unterschiedlich, von wenigen Minuten bis hin zu Tagen oder Wochen, wurde mir mitgeteilt:
„Die unterschiedlichen Heilungszeiten entstehen, weil oft mehrere disharmonische Frequenzen vorhanden sind und diese nacheinander angeglichen werden. Doch die größte Schwierigkeit die auftreten kann, ist eine Störung in der gesamten Matrix, dann ist eine Anpassung durch die durchwobene Disharmonie nur schwer oder gar nicht möglich“.
Auf meine Frage ist die Gesamtdisharmonie verantwortlich für die eher seltenen Spontanheilungen, wurde mir mitgeteilt:
„Die Gesamtdisharmonie ist einer der Gründe, doch bei den meisten Fällen ist es das seelisch geistige Bewusstsein, dass für die Verwaltung der Matrix verantwortlich ist und das jede Hilfe ablehnen kann oder unserer Hilfe nicht annehmen darf“.
Auf meine Frage, ob das menschliche Bewusstsein von Körper, Seele, Geist beziehungsweise von bewusst, unbewusst und überbewusst auch in der Lage wäre die Zeit zu verändern, erhielt ich über mehrerer Anfragen diese Erklärungen:
„Grundsätzlich ja, weil ihr anteilig geistige Wesen seid. Euer Bewusstsein ist aber in einem Entwicklungszustand und somit entscheidet der Entwicklungszustand über die Möglichkeit Zeitveränderungen durchzuführen. Deswegen müssen wir dir noch helfen und andere Geistwesen helfen anderen Heilern mit dieser Methode. Alle Menschen üben mit ihren Wünschen an Veränderungen der Zeit, jedoch ohne nennenswerte Auswirkungen in ihrem Umfeld. Doch euer Denken ist in der Lage sich Veränderungen vorzustellen und vielen gelingt dies, mit mehr oder weniger Erfolg am eigenen Körper. Aus eurem jetzigen Bewusstseinszustand heraus, könnt ihr mit eurem Denken zeitliche Veränderung in biologischen Lebensprozessen erwirken, weil diese vom zeitlosen Geist getragen werden“.
Diese letzte Aussage machte mir Mut, mentale Kräfte einzusetzen um die Barriere der Zeit in der Heilung zu durchbrechen. Nach Monaten intensives Probieren, kristallisierte sich langsam eine Vorgehensweise heraus. Der wichtigste Schritt zum Erfolg bestand darin, aus einem tiefen meditativen Zustand heraus zu wirken und gleichzeitig alle Gedanken und Erinnerungen über zeitliche Abläufe bei Heilungen in der physischen Welt auszublenden. Kurz gesagt es funktionierte. Unsere mentalen Kräfte sind in der Lage Heilungsprozesse zu beschleunigen. In einigen Fällen bei Unfällen gelingt es, schnelle Reaktionen in Heilung oder Linderung zu erwirken. Ein solches Beispiel möchte ich schildern.
Dieser nun folgende Fall trug sich zu, als ich in einer Arztpraxis auf den Arzt und einige von ihm ausgewählter Patienten wartete. Bevor wir anfingen, kam eine Sprechstundenhelferin in die Praxis gehumpelt. Sie kam direkt vom Unfallkrankenhaus mit der Diagnose, gebrochener Zeh. Ihr war am Morgen eine große Blumenvase auf den Zeh gefallen und dabei wurde ihr der mittlere Zeh gebrochen. Zusammen mit den beiden Nachbarzehen war der gebrochene durch einen Verband fixiert. Mein Angebot ihr zu helfen, nahm sie sofort an.
Ich nahm also ihren Fuß in meine Hände, ging in eine leichte Trance und in meiner Vorstellung reiste ich drei Monate in die Zukunft. Was machen Sie mit meinen Fuß, der wird ja ganz dick sagte sie. Ich reagierte nicht darauf und blieb weiter gedanklich in der Zukunft. In meiner Vision sah ich sie barfuss auf einer Wiese spielen und herum hüpfen. Mit diesem Bild vor meinem inneren Auge, reiste ich in Gedanken wieder zurück in die Gegenwart. Was machen Sie mit meinen Fuß, er wird ja ganz dünn, hörte ich sie bei der Rückreise sagen. Ich wusste, auf solche Fragen darf ich nicht reagieren und hielt weiterhin das Bild der hüpfenden Frau vor meinem inneren Auge fest. Für diesen Vorgang benötigte ich weniger als zehn Minuten.
Sie machte danach eine Belastungsprobe mit dem Fuß und stellte verblüfft fest, es gab keine Schmerzen mehr beim Gehen. Nach ein paar Stunden, in der Mittagspause, hatte sie dem Verband abgenommen und konnte ohne jegliche Einschränkung den Fuß und die Zehen bewegen und belasten. Auch die Untersuchung durch den Arzt ergab der Zeh ist heil. Am späten Nachmittag ging der Arzt mit ihr nochmals zum Röntgen und die Aufnahme zeigte einen verheilten Bruch.
Unterdessen ist die Zeitreisemethode, in der von mir gegründeten „Schule der Geistheilung nach Horst Krohne“, ein wichtiger Faktor in der Ausbildung von Heilern. Dabei zeigt sich, unser Bewusstsein ist im meditativen Bereich lernfähig und es ist auch in diesem Bewusstseinszustand in der Lage, biologische Abläufe bei anderen Menschen, wie mit einem Zeitraffer zu verändern. Die Grundlagen hierfür sind also erlernbar, sie werden jedoch von nur wenigen der Auszubildenden erreicht. Nach meiner Erfahrung liegt das Scheitern darin, die nachfolgenden notwendigen Bedingungen nicht eingehalten oder erfüllt werden können.
Der Heiler muss über starke Heilkräfte verfügen. Er muss zum Beispiel Chakrenenergie über seine Hände ableiten und übertragen können.
Es wäre gut, wenn der Heiler sich auf Astralreisen begeben könnte, denn bei Astralreisen wird die Erkenntnis gewonnen, dass Teile unseres Bewusstseins Raum und Zeit überwinden können.
Der Heiler muss es schaffen, während der Zeitreise ein Bild der Gesundheit des Betroffenen Körperteils aufrechtzuerhalten, ohne andere Bilder entstehen zu lassen.
Der schwierigste Punkt ist der Glaube. Der Heiler muss der festen Überzeugung sein, dass das menschliche Bewusstsein Zeit und Raum überwinden kann und somit Zeitreisen möglich sind.
Werden diese Bedingungen erfüllt, sind Heilungen mit dieser Methode durchaus möglich und ein Heilungsvorgang kann verkürzt werden. Dabei kann es durchaus bei kleinen Regulierungen vom Heiler selbst durchgeführt, zu spontanen Reaktionen kommen. Verbindet sich aber der Heiler mit seinem geistigen Helfer, wird diese Methode wesentlich kraftvoller, effektiver und umfangreicher. So erstaunlich diese Erfolge mit der Methode der Heilzeitverkürzung auch sind, sie stellen (noch) die Ausnahme dar.
Eine brennende Frage für alle Heiler ist, kann diese Zeitreisemethode auch zurückgehend in der Zeit angewandt werden? Also, in der Gegenwart vorhandene körperliche Defizite in der Vergangenheit verändern? Vorliegende Resultate belegen es geht, nur die vorhandenen mentalen Vorstellungen vom Heiler unterliegen hierbei einem höheren Schwierigkeitsgrad. Gehen wir als Heiler mit einem verletzten Körperteil in die Zukunft und wissen in 2 bis 3 oder vier Monaten ist alles ausgeheilt, dann ist es leicht, sich in einer gedanklichen Projektion den ausgeheilte Körperteil vorzustellen. Wir können durch Erfahrung es begründen. Wollen wir dagegen eine entstandene Verletzung oder Krankheit heilerisch rückwirkend, somit ungeschehen machen, so fällt es sicherlich gedanklich schwer, uns darüber ein Bild zumachen. Heilung können wir uns vorstellen, aber etwas ungeschehen machen sicherlich nicht.
Schau ich mir die Heilungsresultate beim Geistigen heilen ohne Zeitreise an, so muss sich fraglos erkennen, einige der Heilungen waren nur möglich weil Bedingungen in der Vergangenheit verändert wurden. In einzelnen Fällen besteht also die Möglichkeit mit geistiger Hilfe, Ereignisse in der Vergangenheit zu verändern und diese in die Gegenwart zu übertragen. Weil ich mir nicht vorstellen konnte wie so etwas möglich ist, fragte ich bei verschiedenen Heilsitzungen meine geistigen Helfer mit meiner Formel, „Ich möchte wissen wie eine Vergangenheitsbewältigung anzuwenden ist um besser helfen zu können“. Die Essenz aus verschiedenen Durchsagen möchte ich so beschreiben.
Jede Seele eines Menschen setzt sich Ziele und möchte auf dem Weg dorthin lernend ihr Bewusstsein erweitern. Die geistige Evolution gibt jeder Seele den freien Willen, den Weg zum Ziel selbst zu wählen. Die noch lernende Seele kann dabei aus Unwissenheit, einen Weg einschlagen, der in Not und Krankheit führt. Gelingt es ihr trotz aller Blessuren das Ziel zu erreichen und hat sie erkannt, dass es einen leichteren Weg gegeben hätte und die Erkenntnis ist vorhanden, wie der andere der leichte Weg, von ihr zu gehen wäre, dann ist eine Heilung möglich. Das hohe geistige Bewusstsein, vertreten durch die geistigen Helfer der medialen Heiler, kann in einem solchen Fall körperlichen und seelischen Schaden beheben. Das kann soweit gehen, dass der Zustand wieder hergestellt wird, der vor dem krankmachenden Ereignisses bestand. Hierzu ein Beispiel:
Während eines Heilseminars entstand eine Diskussion darüber wann und wie Heilungen mit der Zeitreisemethode genutzt werden können. Mit traurigem Unterton sagte eine Heilerin, leider kann das bei mir nicht funktionieren, denn mein Problem ist nicht zu heilen. Wie sie weiter ausführte, hatte sie vor fünf Jahren einen Unfall, bei der eine tiefe Schnittwunde an der linken Innenhand, an der Daumenwurzel entstand. Hierbei wurden alle Nerven zum Daumen durchtrennt. Die damals, in einem Krankenhaus durchgeführte Behandlung und Versorgung der Wunde, führte dazu, dass seitdem kein Gefühl im Daumen mehr war. Immer wieder geschah es, dass ihr Teller, Gläser und andere Gegenstände aus der Hand glitten.
Als ich hier zu meinem Geistführer fragte, ob es eine Möglichkeit der Heilung gebe, sagte er: „wir werden eine Korrektur vornehmen und du wirst auf deinem inneren Bildschirm dies miterleben. Lass dir von ihr den genauen Hergang des Unfalls bis hin zum Krankenhaus erzählen und dann stell dir bitte diesem ganzen Vorgang bildlich vor. Nehme ihre Hand mit den gefühllosen Daumen in deine Hände und stell dich auf heilen ein“.
Als ich in meiner Vorstellung sie im Krankenhaus sah und der Arzt, so wie sie es mir erklärt hatte sagte, der Schnitt ist aber sehr tief, hier werden wir wohl mehrere Stiche nähen müssen, meldete sich mein Geistführer und sagte, hier brauchen wir unbedingt einen Neurochirurgen, der die durchtrennten Nerven versorgt, denn sonst hat sie später kein Gefühl mehr im Daumen. Die Wunde wurde daraufhin von einem Spezialisten versorgt und dann vernäht und verbunden. In einer späteren Nachuntersuchung sah ich sie, immer noch in meiner Vorstellung, wie sie diesen Daumen wieder gesund und gefühlvoll gebrauchen konnte. Ich löste mich aus diesem Heilungsvorgang und das Wunder war geschehen, seit dieser Stunde war ihr Daumen wieder völlig in Ordnung.
Die Heilung durfte deshalb geschehen, weil sie durch diesen Unfall, es gab auch gleichzeitig eine schwere Schulterverletzung, einen neuen Lebensweg fand. Die durch den Unfall hervorgerufenen Bewegungseinschränkungen in der Schulter, konnte sie mit Yoga völlig beheben. Sie bekamen dabei so viel Freude am Yoga, dass sie sich in als Yogalehrerin ausbilden ließ und heute eine Yogaschule hat. Sie sagte mir, sie sei sehr froh darüber, dass es so gekommen ist, denn in ihrem alten bautechnischen Beruf hatte sie keine Freude mehr.
Mit diesen meinen Erlebnissen in der Geistheilung und mit dem beschreiben von Heilerbeispielen möchte ich auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass mit der Geistheilung jedem Menschen geholfen werden könnte. Das Geistige Heilen ist nur eine Therapieart von vielen und wie auch bei anderen Heilmethoden, der Patient muss auf die Methode ansprechen. Doch ich glaube, dass in der Geistheilung ein wesendlich höheres Potenzial liegt, als heute genutzt wird. Zum einen in der Zusammenarbeit mit anderen Heilmethoden und zum andren durch Bewusstsein erweiternde Methoden, mit dem Ziel, mediale Fähigkeiten wirkungsvoll in der Heilung einzusetzen.
Ich kann keine anderen Beweise geben über die Existenz der geistigen Macht, doch ich weiß das der Glaube an dessen Existenz von Vorteil ist. Glaube ist aber kein Wissen und so kann ich nicht anderes über die metaphysische Wirklichkeit des Geistes aussagen. Wir haben letztlich eine reduzierte Betrachtungsweise, wir können den Geist nicht sehen. Deshalb ist es wichtig Verständnis zu entwickeln, geht es doch darum, den von Leid und Krankheit betroffenen Menschen zu helfen.